Tado Zeitplansteuerung auch lokal "verwalten" und so ohne aktive Internetverbindung steuerbar machen

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Kommentare

  • Oh man. Gut, dass ich hier angefangen habe zu lesen. War kurz davor, 12 Thermostate zu kaufen und das bestehende System eines Wettbewerbers abzulösen.

    Mir gefielen die verschiedenen Temperaturbereiche, die man im Vergleich einstellen konnte.

    Heute dann massive Probleme mit dem Internet, ich komme heim und Frau und Kind liegen im kalten Schlafzimmer aneinander gekuschelt, da die Kindersicherung aktiv, das Netz unterbrochen und das Thermostat aus ist.

    Keine offline-Ausfallsicherung für die Zeitpläne ist ein absolutes No-Go!

    Da ist die Tatsache, dass ich keine Diagramme kriege für die Zeit des Ausfalls noch zu verschmerzen, aber dass die Zeitpläne nur bei Serververbindung gehen, war mir vorher nicht bewusst.

    Da lebe ich lieber mit dem anderen System, zahle etwas mehr an Heizkosten und nur 2 Temperatureinstellungen, aber es muss keiner ohne Online-Verbindung frieren. Knapp 900€ gespart.

  • Seit der letzten Information vom Februar 2021 von "Christoph", was schon ein Jahr her ist, verbirgt sich leider tado° in Verschwiegenheit. Weitere Information seitens eines Moderators wäre wohl für viele Benutzer begrüßenswert um die Diskussion für eine beidseitige Lösung, aufrecht zu erhalten.
    Dank den Hinweis von tado° das mit Hilfe der lokalen "Apple HomeKit Integration"
    die "Zeitmessung" der Apple Hardware lokal zu nutzen ist.
    Verabschiedet sich tado° somit von Benutzern von "Android" Betriebssystemen oder werden diese Benutzer zweitrangig versorgt? Ein Schelm der so etwas denkt.
    Ich denke das viele Benutzer gern ihre eigene Hardware für ihre eigenen Zwecke zur Verfügung stellen würden, wenn es
    z. B. eine Software für Windows und weitere gängige Betriebssysteme geben würde um die lokale Steuerung zu nutzen. Das wäre eine zielorientierte Softwareentwicklung die auf dem Stand der heutigen Informationstechnologie kein Problem darstellen sollte.
    Ich kann nicht ganz nachvollziehen warum so eine Innovation nicht umgesetzt wird. In diesem Sinne hoffe ich das vielleicht doch noch eine gute Verbesserung angeboten wird und ich mich wieder für ein tado° Produkt endscheiden kann.
  • Das bei Systemen an Redundanz gespart wird, kann ich ja verstehen, warum bspw. sollte jedes einzelne Thermostat eine eine extra RTC haben, wenn eine Zentrale Zeitbasis ausreicht. Letztenenedes denke ich, können Verzögerungen bei der Übertragung von z.b. Temperaturmesswerten von oder auch Stellkommandos an einen Thermostaten vernachlässigt werden. (Worst-Case vermutlich im Sekundenbereich) Die Trägheit einer Heizung ist da ausreichend groß genug, wird ja kein Hamsterkäfig zu beheizen sein.

    Das dies dann aber dazu führen soll, dass ein zentrales Element einer Wohnung, nämlich die Heizung potentiel den Dienst quittiert und die Wohnung potentiel kalt bleibt ist nicht zu erklären.

    Wenn tado° selbst schon nicht bereit ist, diesen Umstand (ein schelm wer da an Datensammelei am Kunden denkt) zu korriegen, woran scheitert es dem Kunden die Möglichkeit offen zu lassen eigene Hardware wie z.B. von @FrankSinatra angemerkt zu verwenden. Ich denke da a Software wie openHAB, HomeAssistant oder ioBroker, um nur mal einige wenige zu nennen.

    Ein offizieller Support einer API auf welcher solche Systeme community-gestützt aufbauen können dürfte wohl machbar sein, denn irgendwie muss ja auch eine Kommunikation zwischen tado° Servern und Homebrige->Endgerät möglich sein.


    Jeder der es schnell einfach und bequem haben möchte, kann ja auch gerne weiterhin die tado° App / die tado° Server nutzen, aber allen anderen die bereit sind die "Extrameile" zu gehen, lasst sie doch.

    Eine Integration von tado° Systemen in die meisten der größeren open-source HomeAssitants ist ja bereits möglich, nur eben nicht über offizielle Schnittstellen (soweit mir bekannt). Eine vollständige Abkopplung von tado° ist ja auch nicht weiter nötig, aber es wäre schon gut im Zweifel zu wissen, dass die Steuerung meiner Heizungsanlage oder auch nur der Thermostate irgendow in eienr ominösen Cloud liegt, welche derzeit leider nicht Erreichbar ist, sei es nur weil Yunior das interessante schwarze Kabel hinten aus diese Blinkikiste gezupft hat ... mögen Router in der Regel nicht so gern.


    Mein Appel an tado° (@Christoph):

    Bitte erlaubt die Verwaltung z.B. eines Zeitplanes durch externe Systeme, und sei es nur als eine Art Backup, idealerweise durch die Zurverfügungstellung bspw. einer API.

    Ideal und Wünschenswert wäre meiner Ansicht zwar eine vollständige Kontrolle der Geräte durch lokale Systeme, aber ich aknn auch die Geschäftsinteressen von tado° verstehen die hinter solch einer Implementation stehen. Auch wenn ich dies ausdrücklich nicht gutheiße, die Geräte sind preislich schon im gehobenem Segment angesiedelt, eine deratige Gängelung "gratis" oben drauf ist dem schlicht nicht würdig.

  • Diesen Vorschlag kann ich so nur unterstützen und hoffe, dass weiter Community-Mitglieder dies ebenfalls tun.

    Eine offene API Unterstützung für die tado° Geräte, sei es nun mit dem Ziel des Anwenders eine vollständige Clod-Entkoppelung oder aber ein lokales Backup-System (im falle eines Kommunikationsausfalls mit den tado° Servern) zu implementieren wäre überaus wünschenswert.

    Die tado° Produkte sind Preislich deutlich oberhalb vieler funktional guter, wenn auch etwas einfacher Produkte zumeist aus fern-Ost angesiedelt. Bei aller möglichen und nachvollziehbaren Kritik an diesen Produkten, haben diese dann aber doch oft einen Nennenswerten und für viele, so auch mich, fundamentalen Vorteil. Auf die Cloud kann dann guter Communit-Unterstützung und dankt Projekten wie HomeAssistant, openHAB oder ioBroker oft gänzlich verzichtet werden. Lediglich für die Ersteinrichtung der Geräte (was einen Registrierungszwang mit sich zieht, aber naja) wrid eine App benötigt. Geräte in dem jeweiligen HomeAutomation-Server integrieren, externe Kommunikation der Geräte im Router sperren, fertig.

    Die externen Dienstleistungen durch tad° in Form einer Cloud-gestützten steuerung sind nett, insbesondere jetzt, wo teile dieser Dienstleistungen aber hinter einer Pay-Wall verschwinden, aber zunehmend uninteressant. Hinzu kommt der online-Zwang um zentrale Funktionen wie den Zeitplan nutzen zu können, eine Funktion die ein 15€ RaspberryPi Zero + 3€ optionalem RTC-Modul spielend erledigen könnte.


    TL/DR;

    Ich unterstütze diesen Vorschlag und hoffe auf eine Öffung tado°s hin zur Community. Eine mittlerweile zeitgemäße und vollumfängliche Unterstützung eines open-source Ansatzes ist wohl nicht zu erwarten, eine offene API aber sollte möglich / nicht zu viel sein.

  • Albert_64
    Albert_64 ✭✭✭

    Mit der Aktuellen Hartware ist da leider nicht zu machen, die momentane Bridge hat einfach nicht die Rechenleistung, die da benötigt wird.

    Zumindest eine neue Bridge müsste also her, die dann alle Zeitpläne usw intern verarbeitet. Im Moment erledigt das ja alles der Tado Server.

    HomeKit funktioniert, da in dem Fall HomeKit die ganze Steuerung übernimmt, und nur noch die öffnen/schliessen Befehle an die Bridge sendet, welche die dann an die Thermostate weitergibt.

    Dazu würde Tado ihre ganzen Abo's verlieren, für die also schon ein guter Grund keine solche Bridge auf den Markt zu bringen, oder auf der Bridge sind die meisten Funktionen dann nur gegen Bezahlung frei geschaltet.

  • @Albert_64 Sicher, ein Bridge-Ersatz welcher dann eher einem lokalen Server entspricht, ist nicht zuu rechnen. Die von dir angesprochenen Gründe dafür, primär aber das Abo-Modell sehe auch ich als prominentes Hindernis.

    Aber gerade die mögliche Integration in das HomeKit sprechen doch dafür, dass eine Umsetzung wie von @lroehrs angedacht, sprich durch offenlegung einer API prinzipiell möglich ist.

    Eine neue Bridge muss dafür nicht nötig sein, diejenigen die ihr SmartHome zusammenführen wollen, setzen zumeist eh auf ein zentrales System, bräuchten also nicht noch ein Automationserver von Hersteller XY zusätzlich. Sei dies nun das HomeKit, eine Alexa, oder eben eine open-source Lösung auf bspw. dem RaspBerryPi (openHAB, HomeAssisstant, etc.).

    Wer das nicht möchte oder kann / sich zutraut der kann ja auch weiterhin das tado° Abo nutzen. Andersherum diejenigen welche mit SmartHome etwas Erfahrung gesammelt haben, haben oft eine solche Lösung schon im Einsatz, diejenigen werden mit Sicherheit nicht auf ein Abo umsteigen.

  • VOLLSTE UNTERSTÜTZUNG, GERADE IN ZEITEN WIE DIESEN IN DENEN BIGTECH ALLES KONTROLLIERT. BITTE UM AUTARKE FUNKTION!

    Hatte zuvor Netatmo und erhoffte mir Besserung, ist jedoch wie vom Regen in die Traufe…

  • Albert_64
    Albert_64 ✭✭✭

    @RoadRunner1963

    Dass bei Tado auch alles über ihre Server läuft sollte aber schon soweit bekannt sein, dass man das vor dem Kauf weiss.

  • @RoadRunner1963

    Stimmt genau, Tado° funktioniert- leider nur teilweise - und nicht im vollem Umfang, was programmtechnisch möglich wäre. Es könnte für einige schwerwiegende Situationen, wie hier schön des öfteren beschrieben, kundenfreundlich angepasst werden. Die jetzige Situation gibt leider nicht das wieder was, ohne riesigen Aufwand und Kosten, möglich wäre. Insofern das die Kunden ihre Hardware sogar kostenfrei zur Verfügung stellen würden, um eine Verbesserung zu erreichen, wenn es die Software ermöglichen würde. Als Informatiker bin ich mir sicher das es eine kostenrentabel und Leistungsstarke Lösung "Made in Germany" gibt.

  • Dideldodeldei
    bearbeitet September 2022

    Dass bei Internetausfall keine lokale Steuerung möglich ist, ist eine Katastrophe und potentiell auch gefährlich: Nämlich im Fall, dass das Steuerungselement, dass der Therme den Heizbefehl gibt, "an" ist, sämtliche Heizkörperthermostate hingegen aus. Dann heizt die Therme im Dauermodus, ohne dass überhaupt je heißes Wasser in die Heizkörper fließen kann. Auf der anderen Seite besteht die nochmal deutlich höhere Gefahr eines totalen Auskühlens der Wohnung mit allen (im Zweifelsfall auch versicherungstechnischen) Konsequenzen mitten im Winter, während man z.B. auf Urlaub ist. Hier muss unbedingt nachgebessert werden! Wäre mir das vorher bewusst gewesen, hätte ich niemals das Tadosystem für meine Wohnung gewählt und ich werde auch so lange, wie das nicht gelöst wird, allen dringend davon abraten, es sich zuzulegen. Ein Online-Only-Heizsystem, das ist wie ein Auto, dessen Airbag nur funktioniert, wenn die Internetverbindung steht.

  • Ich sehe das nicht zu schlimm, ist natürlich nicht optimal aber:

    Es wird nie der Heizbefehl "an" an die Therme gesendet, wenn kein Thermostat Wärme angefordert Hat, somit ist zumindest eins offen.

    Dass das Haus auskühlt wie lange muss da der Internetausfall sein, ein paar Tage sehr unwahrscheinlich, ausser das Haus ist Stromlos, z.b. F.I. durch ein Gewitter ausgelöst. Nur hätte die Therme dann auch kein Strom und würde nicht heizen.

    Wir haben das Tado System von Anfang an, nur letzen Winterurlaub kühlte das Haus runter, aber nicht wegen Tado, sondern an der Therme ein Microriss, und Wasser tropfte genau in die Steuerung, Peng Sicherung raus.

    Mit oder ohne Tado somit keine Wärme mehr im Haus, nur hat mir ein Blick in der App gesagt, da stimmt was nicht, und Nachbarn verständigt, mal nachzusehen.

  • Ich arbeite auch in einer Firma die Hard und Softwarebasierende Produkte erzeugt. daher weis ich das Umstellungen, die durch Entscheidungen blockiert werden die in der Vergangenheit getroffen wurden, mit viel Aufwand verbunden sind und mitunter Hardwaremäßige Beschränkungen diese komplett nicht umsetzbar machen. @Christoph Jedoch gibt es zu jedem Problem ein Workaround....in dem Fall könnte man z.B ein per Default einstellbare Fallback Temperatur einstellen. Wenn keine Verbindung zum Server dann 20°-> Somit friert keiner und die Umsetzung sollt doch machbar sein. grüße

  • thesaurus
    thesaurus
    bearbeitet Oktober 2022

    „Es wird nie der Heizbefehl "an" an die Therme gesendet, wenn kein Thermostat Wärme angefordert Hat, somit ist zumindest eins offen“


    —> Bei mir ist übrigens genau das der Fall. Die Kombination aus Heizkörperthermostaten und Raumtemperaturthermostat, die natürlich alle demselben Raum zugeordnet sind, senden einen Heizbefehl an die Therme, die Heizkörperthermostate öffnen sich jedoch nicht. So läuft die Therme binnen kürzester Zeit in die Überhitzung, Gas wird ins Nichts geheizt. Stelle ich die Temperatur per App im Zimmer etwas höher, öffnen auch die Thermostate, es hat also nichts damit zu tun, dass irgendwas nicht mit der Kommunikation stimmt. Batterien sind alle vor kurzem getauscht. Ich hoffe, das ist etwas, was sich ändern lässt.

  • Und in der App werden alle Thermostate als nicht heizend angezeigt.

    In Care & Protect wird das bei Heizaktivität angezeigt.

    Wenn das alles passt, Support kontatieren, die schauen sich das dann an, hatte vor Jahren sowas einmal, aus der Ferne wurde das smarte Thermostat neu gestartet ab da läuft es wieder.

  • thesaurus
    thesaurus
    bearbeitet Oktober 2022
    Tado-Kundenservice bestätigt, dass es ein Problem gibt — es liege wohl an dem geringen Unterschied zwischen Soll- und Ist-Temperatur. Das Problem löse sich von selbst, sobald es kälter werde. Derzeit lasse es sich jedenfalls nicht lösen, die Energie (die meine Therme in einen komplett geschlossenen Heizkreis verheizt, bis sie wegen Überhitzungsschutz abschaltet!) gehe aber ja trotzdem zum Teil in die Wohnung. Was für ein Witz! Anscheinend ist es nicht möglich, sicherzustellen, dass mit der Heizanforderung durch ein Raum Thermostat an die Therme auch sichergestellt wird, dass sich die Heizkörperthermostate (im selben Raum!) öffnen. Unglaublich.
  • solch ein Feature habe ich mir schon vor dem Erwerb des TADO-kits gewünscht aber hätte ich nur von BOSCH bekommen (für meine Anlage)

    sollte eine steuerung ohne WAN-zugang möglich sein würde dass für viele weitere User ein USP sein - und ein Grund mehr zu tado zu wechseln.

  • @ Albert_64 19. September

    Alles gut und schön. Aber es gibt nun mal Situationen, die auch nicht so selten vorkommen, das kein Netzzugriff möglich ist. Das wurde im März 2020 schon hier in diesen Thread kommentiert. Das war vor 2 Jahren und nichts hat sich getan.

    Zitat März 2020:

    "Wer ein Haus mit vorinstallierten Tado System über ein längeren Zeitraum renoviert / umbaut und dadurch kein Internetprovider zur Verfügung hat macht das System praktisch unbrauchbar.

    Diesen Punkt sollte man dringend lösen."

  • Moin. Als neuer Tado-User komme ich zurzeit aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus! Ich habe in der vergangenen Woche mein altes MAX!-System von ELV raus geschmissen weil eine Kommunikation mit der Therme nicht möglich war. Das wiederum klappt mit Tado einwandfrei. Aber....

    ... das MAX!-System konnte, nachdemELV den Serverbetrieb für dieses System eingestellt hatte, in den eigenen 4 Wänden problemlos ohne Internet-Anbindung betrieben werden. Mithilfe einer Fremdsoftware war es sogar möglich verschiedene Zeitpläne komplett ab zuspeichern und problemlos wieder einzubinden. Für mich als Wechselschichtler eine wichtige Funktion.

    So, und jetzt habe ich ein neues System welches zwar mit meiner Therme zusammen arbeitet aber bezüglich der "intelligenten Zeitpläne" beweglich ist wie mein Einfamilienhaus.

    Blöd, echt blöd.

    Ich überlege ernsthaft ob ich den Kram wieder demontieren und an Tado zurückschicken soll. Denn 500 investierte Euro sind kein Pappenstiel - zumindest nicht für mich. Dafür erwarte ich auch entsprechende Gegenleistung.